ge.nähtJune 28, 2007 2:42 pm

5 Gänse
Diese 5 sind der Auslöser dieser Seite. Denn die Idee: meine Gänse - auch gans_toll genannt - zu verkaufen, wurde mir von der Auftraggeberin nahegegelegt.

ge.näht, ge.schichteJune 26, 2007 7:03 am

Vor etwa 16 Jahren habe ich für meinen kleinen Bruder diese Hose genäht. Jetzt passt sie meinem Sohn. Ich weiß noch, dass meine Mama richtig sauer war, als ich ihre schönen Stoffschätzchen, die sie jahrelang gehütet hatte, einfach so zu einer Patchworkhose verarbeitete. Damals konnte ich das gar nicht verstehen, mittlerweile hab ich auch so gut gehüteten Stoff, der noch zum Anschauen zu schön ist.

Vorderseite

Rückseite

ge.schichteJune 25, 2007 12:59 pm

Im dritten Semester meines Architekturstudiums behandelten wir im Fach Raumgestaltung ein Theaterstück - Nathan, der Weise. Sofern ich mich erinnern kann, bestand die Aufgabenstellung darin, das Stück zu interpretieren, zu analysieren, Charakterstudien zu machen, Stimmungsbilder zu malen, um dann am Ende einen Entwurf für den Bühnenraum, die Szenenbilder zu entwickeln.

Der studierte Charakter sollte in Lebensgröße dargestellt werden:
Recha - Nathan der Weise

Um die Fotos der Bühne zu verstehen, sollte man die zugrundeliegende Idee gelesen haben:

NATHAN DER WEISE – GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

Im Mai 1779 erscheint Nathan der Weise. Es ist die Weiterführung einer Auseinandersetzung über Religion, die Lessing mit dem Hauptpastor Hamburgs, Johann Melchior Goeze, führt. Als Lessing die Publikation seiner religionskritischen Thesen verboten wird, besinnt er sich auf die Bühne.

Hauptaussage des Stückes ist die Ringparabel, in der für die Toleranz unter den Religionen geworben wird. Denn wer kann denn mit Sicherheit sagen, dass die eigene Religion die richtige/beste/wahrste ist?

Genau diese Frage stellt sich oft in der heutigen Zeit und in unserer Gesellschaft. Intoleranz gegenüber Ausländern, Alten, Behinderten, Andersdenkenden und Kindern breitet sich aus. Was nicht so ist, wie ich es „normal“ finde, stößt auf Ablehnung.
Mit den dramatischen Ereignissen vom 11. September 2001 in Washington, D.C. und New York City zeigt sich, wie sehr diese Konflikte in uns brodeln und welche Ausmaße der Haß nehmen kann.

Um genau diesem vorzubeugen, Menschen wachzurütteln und die Jugend zu „erziehen“, habe ich mich nach eingehender Überlegung für eine mobile Bühne entschieden. Somit kann das Stück und hoffentlich das Erkennen zu den Menschen gebracht werden. So könnte man in Dresden auf der Prager Straße, auf der Grünfläche vor dem Willersbau, in diversen Schulhöfen oder sogar vor der Bibliothek im Bürogebäude Zellescher Weg spielen. Und damit ein breites Publikum erreichen, das man in einem herkömmlichen Theater nicht antrifft.

Das Bühnenbild gliedert sich in zwei Teile, der eigentlichen Bühne, auf der gespielt wird, und dem Hintergrund, der in jedem Aufzug wechselt. Bühne und Hintergrund stellen Eindrücke während und nach dem 11. September in New York City dar – auf der Bühne befindet man sich mitten im World Trade Center auf ground zero. Die Hintergründe zeigen verfremdete Bilder vom Geschehen und der Skyline.

Bühnenbild 1 - Nathan der Weise
Bühnenbild 2 - Nathan der Weise

ge.schriebenJune 22, 2007 6:46 am

Die Frau ist verrückt.
Wieviele Blogs braucht denn die noch?

Keine Ahnung. Aber dieser ist natürlich absolut notwendig. Warum?
Na, weil dieser Blog einfach nur mir gehört. Hier möchte ich meine Werke zeigen, meiner Kreativität freien Lauf lassen. Hier sollen alle aufschlagen, die neugierig geworden sind und schauen wollen, ob es seemownay auch im Internet gibt. Ja, sicher.

Was bedeutet eigentlich seemownay?
Seemownay ist die amerikanische "Lautschrift" meines Namens. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie ich eigentlich heiße. Aber das verrate ich jetzt mal nicht.