retrospective - Urlaub 2008 | zwei
Es geht weiter:
Die zweite Woche haben wir ja wie bereits erwähnt, beim Zelten in Dangast am Jadebusen verbracht. Hier war ich bereits zweimal in meiner Kindheit und so lag es nahe Kindheitserinnerungen aufzufrischen. Fragt ihr mich, dann war das Wetter deutlich zu kalt, nicht zum Campen geeignet und jeder Tag bot genug Möglichkeiten, um ausgiebig über dieses Mistwetter zu schimpfen. Einige Erinnerungsfetzen:
Die zweite Woche begann überraschend mit einem Telefonanruf: “Was muss ich denn noch einpacken, wenn ich komme?” - “Äh, das kann ich Dir doch noch am Donnerstag erzählen.” - “Nein, mein Zug fährt in 40 Minuten.”

dangast 01, originally uploaded by seemownay.
Zwei kleine Jungs, die der Mama und den Großeltern beim Zeltaufbau zuschauten. Oma hatte die Kinderklappstühle dabei und beide saßen darin wie die Kings, mampften Kekse und Linus fragte ab und an: “Brauchst Du noch Hilfe?”
Der notwendige Besuch in Wilhelmshaven nachdem unsere Luftmatratze bereits die zweite Nacht in Folge platt geschlafen war. Also investierten wir in teure Isomatten, die uns nun verpflichten die nächsten Jahre zu campen.
Wir besuchten das Marinemuseum in Wilhelmshaven und waren im U-Boot U 10 und haben uns den Lenkwaffenzerstörer Mölders auf einem Rundgang angesehen. Die Enge auf den Schiffen war schon beeindruckend.

dangast 02, originally uploaded by seemownay.
Da es mir meist zu kalt war, ließ ich meine Söhne liebend gerne mit dem Papa Kanäle bauen, anstatt sie zum Muscheln suchen zu animieren. Und so haben wir keinerlei Schätze aus dem Urlaub zurückgebracht.
Obwohl ich ja Socken in Sandalen hasse, ließ es mich völlig kalt was andere dachten.
Glücklicherweise war unser Zelt so groß, dass wir im Vorzelt essen konnten. Gegrillt haben wir - denn wir waren ja ausgerüstet. Mit Regenschirmen für den Weg vom Zelt zum Grill, mit einem wasserdichten Sonnenschirm unter dem der Grill aufgestellt wurde und mit viel Optimismus.

dangast 03, originally uploaded by seemownay.
Als ich am Mittwoch abreisen wollte, waren erst alle (Opa, Oma und ich) dafür und dann plötzlich alle dagegen. Und warum? Weil mein Mann, der eigentlich noch gar keine Urlaubsberechtigung hatte, seine Überzeugungskraft einsetzte: “Nein, wir bleiben, von diesem Mistwetter lassen wir uns nicht unterkriegen! Jetzt erst recht!”
Und das war auch gut so - denn den Kindern war es egal, wenn sie morgens in Gummistiefeln und Regenjacke aufs Klo gingen. Das Wetter wurde zwar nicht besser, sondern eher schlechter - aber ich unterdrückte meine Anti-Stimmung. Wenn die Kinder den Urlaub genießen konnten, konnte ich das auch. Oder besser gesagt: Ich konnte genießen, wie sehr die Kinder genossen.
Fazit: Diese zweite Woche war als Zeit zum Auftanken geplant. Sie war (im Rückblick) auch wirklich genial. Das nächste Mal werde ich mich früher mit dem Wetter arrangieren. Denn Kinder und Zelte haben bewiesen, dass sie den wiederen Umständen trotzen.
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Second part of our vacation. We went camping at the Sea, the weather was not very nice - but the kids still had a great time. I was freezing most of the days and was a little miserable. Rethinking and writing about the vacation as well as looking at the pictures reassures me, that next time I will enjoy myself a bit more because I was great.
























